Was aber ist Autismus eigentlich und wie kann man Kindern helfen, damit zurecht zu kommen? Studien der INSAR (International Society for Autism Research) haben erwiesen, dass Trampolinspringen Kindern im Umgang mit ihrem Autismus helfen kann.

Autismus

Menschen mit Autismus verarbeiten Informationen und Sinneseindrücke auf eine ganz andere Weise als Menschen ohne diese Störung. Häufig haben sie Schwierigkeiten, alles in einem logischen Zusammenhang zu sehen. Das führt dazu, dass diese Personen im Kopf hyperaktiv sind und über sehr viele Dinge nachdenken, wodurch sie sich häufig abgrenzen und Stress empfinden.

Autistische Kinder haben oft Schwierigkeiten, Anschluss bei Gleichaltrigen zu finden, vor allem deswegen, weil sie Geschehenes mental viel intensiver verarbeiten. Darüber hinaus weisen Kinder mit Autismus oft eine schwächer ausgeprägte motorische Leistung auf, auch Lernbeeinträchtigungen kommen häufig vor.

Wobei helfen Trampoline?

Die Studie der INSAR hat erwiesen, dass Trampolinspringen für autistische Kinder eine sehr geeignete Aktivität darstellt. Es hilft nämlich, die motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Das Trampolinspringen führt zu Muskelwachstum und stärkt die Knochen. Das Fazit der Studie besagt, dass Trampolinspringen ein effektives Mittel darstellt, um die motorischen Fähigkeiten von Kindern mit Autismus zu verbessern.

Autismus und Stress gehören zusammen. Über die physischen Verbesserungen hinaus, die beim regelmäßigen Trampolinspringen erreicht werden, haben Kinder einfach Spaß auf dem Trampolin. Sie können sich angenehm entspannen, es genießen und dem Stress „wegspringen“. Für das Kind kann es den Moment am Tag bedeuten, wenn es gerade mal nicht nachzudenken braucht, sondern Entspannung pur erlebt!

Es sorgt auch für ein schnelle Kalorienverbrennung, die Übergewicht vorbeugt und es fördert die Entwicklung des Gleichgewichtssinnes und die Koordinationsfähigkeit.

Quelle: https://imfar.confex.com/imfar/2014/webprogram/Paper16336.html